Das BSW Aachen empfiehlt die Analyse des aktuellen Geschehens von Jens Berger auf den NachDenkSeiten:
Kategorie: Aktuelles
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Journalist Volker Rekittke zu Gast beim BSW in Aachen

Matinee mit Lesung aus dem Buch „Der pandemische Brandbeschleuninger“
Die bis heute nachwirkenden Folgen der Coronapolitik für Menschen, Medien und Gesellschaft standen im Mittelpunkt einer Lesung von Volker Rekittke aus seinem frisch erschienenen Buch „Der pandemische Brandbeschleuinger“. *
Volker Rekittke, langjähriger Redakteur beim Schwäbischen Tagblatt und heute als freier Journalist tätig, las vor einem kritischen und sachkundigen Publikum im BSW-Büro in der Aachener Südstraße. Die Lesung handelte unter anderem von seinem alten Schulfreund, Schreiner von Beruf, der sich nicht impfen ließ und erfahren musste, wie er und andere sogenannte „Ungeimpfte“ von Freunden, Gesellschaft und dem Staat bedrängt und ausgegrenzt wurden. Mit den „Mainstreammedien“ schloss er ab, weil er wahrnahm, wie weit sich diese weiter von ihrer Rolle als „Vierte Gewalt“ entfernt hatten, so Rekittke über seinen Schulfreund.
Rekittke bestätigte dies durch seine eigenen Erfahrungen und Recherchen. Er wies darauf hin, wie die Coronapolitik viele damals schon bestehende strukturelle Defizite einer freien Presse offenlegte und beschleunigte: Wer als Journalistin oder Journalist kritisch berichtete, wurde massiv unter Druck gesetzt und in die rechte Ecke gestellt. Berichte über heftige und langanhaltende Nebenwirkungen der Corona-Impfungen seien unerwünscht gewesen. Stattdessen wurden überwiegend unkritisch regierungsoffizielle Narrative übernommen, manche Medien wären faktisch nicht mehr gewesen als eine Pressestelle des RKI, so Rekittkes Wahrnehmung. Die Coronapolitik habe hier als eine Art Brandbeschleuniger für eine faktische Beschränkung der Pressefreiheit gewirkt. Auch der Aufstieg der AfD sei dem Umstand geschuldet, dass viele skeptische Menschen, die spürten, „dass irgendetwas nicht stimmt“ meinten, in dieser Partei ein Ventil gefunden zu haben.
Die Aufarbeitung der Coronapolitik sei dringend geboten, denn „Die Pandemie ist noch nicht vorbei“, so eine Äußerung aus dem Publikum, welche die allgemeine Stimmung zu den Folgen der Politik in der Pandemie gut zusammenfasste.
Nach der Matinee mit dem Journalisten Florian Warweg vor ca. einem Monat war dies die zweite Veranstaltung des BSW Aachen in diesem Sommer zum Themenkomplex Meinungsfreiheit und Demokratie.
Aus den Grundsätzen des BSW: „Cancel Culture, Konformitätsdruck und die zunehmende Verengung des Meinungsspektrums sind unvereinbar mit den Grundsätzen einer freien Gesellschaft.“

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Neuwahl des Landesvorstands des BSW NRW auf dem Landesparteitag in Bochum

BSW NRW: Geschlossen in den Landtagswahlkampf
„Vor dem Hintergrund des Umbaus unserer Gesellschaft in Richtung Kriegstüchtigkeit wird das BSW als oppositionelle Stimme dringend gebraucht. Ich freue mich, dass sich der Landesverband NRW konsolidiert hat und über das große Vertrauen bei der Wahl“, erklärte der wiedergewählte BSW-Landesvorsitzende Andrej Hunko am Samstag im Bochumer Jahrhunderthaus beim Landesparteitag des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW).
In großer Geschlossenheit haben die Delegierten des BSW-Landesverbandes NRW ihren Landesvorstand neu gewählt und in erster Lesung den Entwurf des Landtagswahlprogramms diskutiert. Wiedergewählt wurden neben Andrej Hunko der Co-Vorsitzende Amid Rabieh ebenso wie die Stellvertretenden Landesvorsitzenden Anabella Peters und Eyüp Yildiz sowie Landesschatzmeister Bartosch Lewandowski. Als Nachfolger des aus Altersgründen aus dem Amt geschiedenen Landesgeschäftsführers Günter Blocks wurde Alexander Raquet gewählt.
Amid Rabieh betonte: „Unser Ziel ist es, das BSW in Nordrhein-Westfalen als starke politische Kraft zu etablieren, die Lösungen für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit bietet und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger konsequent vertritt.“ Die vier programmatischen Säulen des BSW – Frieden, Freiheit, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Vernunft – stehen auch im Zentrum des ersten Entwurfs des Landtagswahlprogramms, das bis zum Landesparteitag im November basisnah weiterentwickelt werden soll. „Das Thema ‚soziale Gerechtigkeit‘ muss gerade in NRW im Mittelpunkt stehen. Schließlich weist NRW mit über 18 Prozent die höchste Armutsquote aller Flächenländer in der Bundesrepublik auf. Und im Ruhrgebiet lebt jedes vierte Kind in Armut“, darauf verwies der scheidende Landesgeschäftsführer Günter Blocks bei der Einbringung des Landtagswahlprogramms.
In den erweiterten Landesvorstand gewählt wurden Günter Blocks, Ralf Broegelmann, Eva Dufhues, Susanne Herhaus, Kerstin Jacobs, Professor Oliver Kayser, Sven Konrad, Annette Stirnberg und Neval Yildirim.
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Medien, Macht, Manipulation: Florian Warweg war zu Gast bei der Sonntagsmatinee des BSW Aachen

Wie unabhängig sind Deutschlands Leitmedien und was prägt ihre Ausrichtung? Mit dieser Frage beschäftigte sich die Sonntagsmatinee des BSW Aachen am 28. Juni 2026. Referent war der Journalist Florian Warweg.
Mehr als 50 Teilnehmer trotzten der Hitze und nahmen an der Sonntagsmatinee im BSW-Büro teil. Florian Warweg schloss seinen Vortrag in Anlehnung an den französischen Sozialisten und Journalisten aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg Jean Jaurès mit der Frage „Was bedarf es einer freien Presse, wenn die in den Händen der Besitzenden bleibt?“
Florian Warweg, heute tätig bei der neu gegründeten „Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung“ und vorher viele Jahre Redakteur bei den „NachDenkSeiten“, spürte in seinem Vortrag den Veränderungen der letzten ca. zehn Jahre in den Berichterstattungen der Leitmedien nach. Während früher, trotz gleicher Besitzverhältnisse und mächtigen Medienkonzernen, häufig perspektivenreicher, kritischer und vielfältiger berichtet wurde, wurde dies ab 2014 deutlich einseitiger. Dies belegten auch wissenschaftliche Studien aus den Universitäten Mainz und München. Sie hätten eine extrem einseitige Berichterstattung der Mainstreammedien des Ukraine-Konflikts festgestellt. Fortgesetzt habe sich dies zum Beispiel in der Corona-Zeit und im Gaza-Krieg, so Warweg.
Für diese Gleichförmigkeit in den Medien gebe es viele Ursachen, sagte Warweg. Zum Beispiel entstammten Journalistinnen und Journalisten heutzutage überwiegend aus wohlhabenderen und westlichen Elternhäusern. Sie besuchten vielfach die sich in der Hand der Medienkonzerne befindlichen Journalistenschulen, die ihre Tätigkeit politisch nachhaltig prägten. Hinzu komme die wirtschaftliche Situation vieler Presseorgane, die durch einen massiven Rückgang der Abonnements und auch der kommerziellen Anzeigen erklärbar sei. Stattdessen würden nun vermehrt staatliche Akteure Anzeigten schalten (Corona-Maßnahmen, Bundeswehr), was wiederum die Einseitigkeit verstärkt.
Nach Florian Warwegs Vortrag entspann sich wie gewohnt eine angeregte und sachlich geführte Diskussion. Anschließend stand Florian Warweg für Gespräche und zum Signieren seines neuen Buches „Verdrehen. Vertuschen. Verschweigen“ zur Verfügung.

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#freedogru: EU-Sanktionen gegen Hüseyin Doğru aufheben!

Wir unterstützen die Petition für die Aufhebung der EU-Sanktionen gegen den deutschen Journalisten Hüseyin Dogru. Journalismus ist kein Verbrechen!
Jede Unterschrift zählt: https://free-dogru.com/




