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Kategorie: Aktuelles

  • Über 60 Interessenten bei unserer Kommunalwahlveranstaltung am 02.09.2025 in Aachen mit unserer BSW-Bundesvorsitzenden Amira Mohamed Ali

    Über 60 Interessenten bei unserer Kommunalwahlveranstaltung am 02.09.2025 in Aachen mit unserer BSW-Bundesvorsitzenden Amira Mohamed Ali

    Ein prominenter Gast, informative Vorträge und eine interessante Diskussion erwarteten unsere Besucher bei unserer Wahlkampf-Veranstaltung mit Unterstützung unseres Landesvebands in den Räumen des BSW-Zentrums in der Südstraße.

    Amira Mohamed Ali auf Ihrem Facebook-Account:
    „Volles Haus bei unserer Kommunalwahlveranstaltung in Aachen zum Thema: ‚Die NATO frisst uns die Haare vom Kopf. Können wir uns das leisten?‘ Zusammen mit unserem tollen Spitzen- und OB-Kandidaten Kirill Karasev, dem ehemaligen MdB Andrej Hunko und unserem stellvertretenden Parteivorsitzenden BSW NRW, Eyüp Yildiz, durfte ich gestern unser Sicht auf die irre Aufrüstung von Union, SPD, Grünen und Linken darstellen. Wir sind natürlich klar dagegen! Die vielen Milliarden werden dringend gebraucht für unsere Kommunen, unsere Infrastruktur, unser Wirtschaft, nicht für Waffen! Wir sagen NEIN zu Aufrüstung und JA zur Diplomatie!

    Auch der Wehrpflicht erteilen wir eine klare Absage. Unser Jugend braucht gute Bildungsmöglichkeiten und Perspektiven, keinen Krieg!“

    Wir sagen Danke für diese tolle Unterstützung, die uns Wahlkämpfern vor Ort nochmals Auftrieb für die letzten Tage vor der Wahl gegeben hat.


    Hier einige Impressionen:

    Amira und kirill
    Amira
    Andrej
    Eyup
    Katja
    Anja und amira
    Teilnehmer1
    Teilnehmer2
  • „Rettet unseren Kiosk!“ – Kampagne des BSW zusammen mit Kioskbesitzern aus ganz NRW

    „Rettet unseren Kiosk!“ – Kampagne des BSW zusammen mit Kioskbesitzern aus ganz NRW

    Kioske

    Die Kampagne: Hier mehr erfahren!

    Update 27.08.2025:

    Pressemitteilung des Kreisverbands BSW Aachen:

    Kioskkultur erhalten, Sonntagsruhe respektieren

    Das unter Sibylle Keupen rigoros durchgesetzte Sonntagsöffnungsverbot für Kioske in Aachen hat mittlerweile viele Kioske an den Rand ihrer Existenz gebracht. 

    Auf NRW-Ebene liegt die dringend notwendige Anpassung der Sonntagsregelungen bei Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (ebenfalls Grüne) und wird verschleppt.

    Das BSW hat deshalb vor zwei Wochen NRW-weit eine Kampagne gestartet, um die Kioskkultur zu erhalten. https://kiosk.bsw-vg.nrw

    Kirill Karasev, OB-Kandidat des BSW dazu:
    „Es ist gut, dass die existenzgefährdende Situation der Kioske jetzt Thema ist. Angezeigt wäre eine vernünftige Übergangsregelung in Aachen bis zur Anpassung des NRW-Gesetzes. Zumal sich dann das ohnehin gravierend unterbesetzte Ordnungsamt primär um seine vielen wichtigen Augaben kümmern kann. Nicht akzeptabel ist der Status Quo, nachdem in Aachen Kioske sonntags schließen müssen, während sie in fast allen anderen Städten in NRW geöffnet bleiben und gleichzeitig Tankstellen und Automatenkioske 24/7 offen bleiben dürfen. Kioske sind insbesondere in prekären Stadtteilen auch soziale Treffpunkte.“

    Die jetzt auch von OB Keupen und anderen ins Spiel gebrachte generelle Öffnung von „Geschäften“ läuft auf eine Änderung des Artikels 140 des Grundgesetzes zur Sonntagsruhe hinaus. Dies lehnt das BSW ab. Es hilft auch nicht den Kiosken.  Es ist sehr wohl möglich das NRW-Gesetz so zu ändern, dass die „Büdchen“ sonntags öffnen dürfen, ohne die generelle Sonntagsruhe in Frage zu stellen.


    Update 24.08.2025:

    Die Aachener Zeitung nimmt sich des Themas an und berichtet von 256 betroffenen Betrieben in unserer Region:

    „Warum Kioske in Aachen sonntags schließen, woanders aber nicht“


    Update 22.08.2025:

    Die Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, deren Verwaltung das Sonntagsöffnungsverbot in der Stadt Aachen rigoros durchsetzt, reagiert auf unsere Kampagne und gibt sich in einem Social-Media-Beitrag als unschuldige Kämpferin für die Belange der Kioskbesitzer, indem sie eine gesetzliche Sonntagsöffnung nicht nur für Kioske, sondern für den kompletten Handel fordert.

    Wie bitte? Dass Aldi, Rewe und Co. auch Sonntags öffnen, soll die Kioskkultur retten? Statt unausgegorene Alibi-Vorschläge zu machen, sollte Frau Keupen lieber erklären, wieso in Aachen nicht mehr möglich ist, was in nahezu allen anderen Städten und Gemeinden NRWs seit Jahrzehnten gängige Praxis ist: Die Sonntagsöffnungen einfach zu tolerieren. Gleichzeitig könnte sie sich bei der Landesregierung für die Legalisierung der bewährten Praxis einsetzen – wenn es ihr denn darum ginge.

  • Auch im Aachener Stadtrat und im Städteregionstag – Das BSW wird genau hinschauen, wie unsere Kommunen „kriegstüchtig“ gemacht werden sollen

    Auch im Aachener Stadtrat und im Städteregionstag – Das BSW wird genau hinschauen, wie unsere Kommunen „kriegstüchtig“ gemacht werden sollen

    Noch überwiegend unter dem Radar einer breiten Öffentlichkeit laufen bereits unfangreiche Planungen, wie die weitere Militarisierung der Gesellschaft vollzogen werden soll. Die Landkreise sowie die Städte und Gemeinden mit ihrer weitreichenden Aufsicht über unsere kommunale und zivile Infrastruktur sollen dabei eng eingebunden werden.

    Mit dem Einzug in die Kommunalparlamente in NRW werden unsere Vertreter des BSW ab Tag Eins den bürgerschaftlichen und zivilen Charakter unserer kommunalen Institutionen und unserer lokalen Unternehmen verteidigen und genau beobachten, welche Entwicklungen zu militärischen Zielen hin auch bei uns lokal vollzogen werden sollen.

    Aktuell arbeiten Politik und Bundeswehr mit dem „Operationsplan Deutschland“ weitgreifende Leitlinien aus, die die Gesellschaft umfassend auf Kriegsbereitschaft trimmen sollen.

    In einer Broschüre der Bundeswehr zum Thema klingt das so:

    „AUFGABEN ZIVIL-MILITÄRISCHER ZUSAMMENARBEIT
    Die maximale zivile Unterstützung ist beim OPLAN DEU ein entscheidender Faktor. Während die Bundeswehr den Menschen bei der Flutkatastrophe im Ahrtal oder im Pandemieeinsatz unterstützend zur Seite stand, ist sie im Krisen- und Verteidigungsfall selbst auf zivilgesellschaftliche und zivil-gewerbliche Hilfe angewiesen. Die umfassenden Aufgaben können nur durch ein abgestimmtes und zielgerichtetes Zusammenspiel auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene bewältigt werden.“

    Was das konkret bedeutet? Dass z.B. Ärzte sich vorrangig um die Wiederherstellung der Einsatzfähigkeit von erkrankten oder verwundeten Soldaten kümmern müssen, bevor der „zivile“ Herzinfarkt behandelt wird. Oder dass Unternehmen von der Stromversorgung abgeschnitten werden können, wenn Energie knapp wird und sie nicht für militärische Zwecke produzieren. Und nicht zuletzt – wir kennen es aus vielen anderen Bereichen, in welchen die finanziellen Lasten ohne ausreichende Kompensation durch den Bund oder die Länder an die Kommunen übertragen werden – dass enorme kommunale Geldmittel in die Maßnahmen zur Wehr- und Kriegsertüchtigung fließen sollen. Gelder, die bereits heute schon an vielen Stellen fehlen.

    Die Abgeordneten des Bündnis Sahra Wagenknecht im sächsischen Landtag haben eine große Anfrage mit 170 Fragen zum Thema eingebracht. Ihr Fraktionsmitglied Nico Rudolph formuliert dazu:

    „Betroffen ist nicht nur das Militär – sondern die gesamte Gesellschaft
    Der OPLAN DEU bleibt unter Verschluss, soll jedoch neben Truppenbewegungen und Logistik auch tief in das Leben der Bevölkerung eingreifen: Vorgesehen sind offenbar neue Dienstpflichtformate, Zugriffe auf Eigentum und Infrastruktur, Bunkerpläne, Vorratslisten, Einschränkungen der Meinungsfreiheit, eine zentrale Rolle von Kommunen – und mögliche Überwachung zivilgesellschaftlicher Akteure im Namen der „hybriden Bedrohungsabwehr“. Der OPLAN DEU betrifft also nicht nur militärische Abläufe – er greift tief in das Leben der Menschen ein. Wenn über Eigentum, Meinungsäußerungen, Mobilität und digitale Infrastruktur künftig unter sicherheitspolitischen Vorzeichen entschieden wird, dann muss das öffentlich diskutiert werden – bevor Fakten geschaffen werden, an denen niemand mehr rütteln kann!“

    Dass Planungen auch in der Städteregion Aachen voll im Gange sind, zeigen zwei Vorlagen, die in der Juli-Sitzung unter dem Stichwort „Bevölkerungsschutz“ in die Beratungen des Städteregionstags eingebracht wurden. In einem Beschlussvorschlag (Sitzungsvorlage 2025/0273) unter dem Titel „Bevölkerungsschutz – Ertüchtigung des Ausweichsitzes der städteregionalen Verwaltung“ ist zu lesen:

    „Der Städteregionstag beauftragt die Verwaltung, ein Sicherheits- und Modernisierungskonzept für die Ertüchtigung des Ausweichsitzes der städteregionalen Verwaltung zu erstellen und notwendige Sofortmaßnahmen im Rahmen verfügbarer Haushaltsmittel in Auftrag zu geben und umzusetzen.

    Sachlage
    Mit dem 2022 begonnenen Angriffskrieg gegen die Ukraine haben auf allen staatlichen Ebenen Maßnahmen und Reaktionen auf die verschärfte sicherheitspolitische Lage in Europa stattgefunden. Auf den übergeordneten Ebenen sind bereits Konzepte für einen Krisen- und Konfliktfall entwickelt worden (z. B. Zivilschutz, „Operationsplan Deutschland“). Die bereits vorliegenden und in Entwicklung befindlichen Konzepte umfassen alle staatlichen Ebenen und damit auch den Zuständigkeitsbereich der StädteRegion Aachen auf kommunaler Ebene. So werden auch der StädteRegion Aachen im Rahmen ihrer Verantwortlichkeit für den Zivilschutz verstärkt Aufgaben zugemessen, die seit Ende des Kalten Krieges in den Hintergrund gerückt waren. Eine dieser Aufgaben ist die Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen.“

    Das andere Papier (Sitzungsvorlage 2025/0272) mit der Überschrift „Bevölkerungsschutz – Einrichtung eines
    Bevölkerungsschutzlagers“
    weist zwar nicht direkt auf eine militärische Verwendung des darin beschriebenen Versorgungslagers hin, aber es braucht nicht viel Fantasie, um eine solche Umnutzung im vorgenannten Kontext mitzudenken.

    Beide Vorlagen wurden im Städteregionstag einstimmig beschlossen. Nochmal: Hier soll nicht etwa auf Mittel aus dem beschlossenen Sondervermögen des Bundes für Aufrüstung zurückgegriffen werden. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sollen „im Rahmen verfügbarer Haushaltsmittel“ kommunal umgesetzt werden.

    Das alles ist nur der Anfang, und wir müssen davon ausgehen, dass das Staatsprojekt „Kriegstüchtigmachung“, dem sich keine andere Partei so konsequent entgegenstellt wie das BSW, demnächst deutlich an Fahrt aufnehmen wird.

    Als Vertreter des BSW in Aachen und in der Städteregion wollen und werden wir uns in der kommenden Legislatur weiterhin äußerst kritisch zum Thema verhalten und genau beobachten, was da vor sich geht. Mit Deiner Stimme bei der Kommunalwahl am 14. September 2025 kannst Du uns dabei unterstützen.

  • BSW-Kreisverband in Aachen gegründet – Andrej Hunko übernimmt den Vorsitz

    BSW-Kreisverband in Aachen gegründet – Andrej Hunko übernimmt den Vorsitz

    Kv gründung

    Am Abend des 22. August 2025 haben wir in Aachen mit Beteiligung des Landesvorstands unseren Kreisverband gegründet. Der „Kreisverband BSW Aachen“ umfasst das Gebiet der Stadt Aachen und das der Städteregion Aachen.

    Auf der Gründungsversammlung im Aachener BSW-Büro wurde einstimmig Andrej Hunko zum Vorsitzenden gewählt. Er wird als Vorsitzender unterstützt von Katja Pustowka als Stellvertreterin und Nikolaus Andras als Schatzmeister sowie weiteren sechs Beisitzerinnen und Beisitzern im Vorstand. Damit nimmt der weitere Aufbau des BSW in Aachen an Fahrt auf.

    Andrej Hunko: „Mitglieder und Unterstützer aus Aachen und der Städteregion haben in den letzten eineinhalb Jahren Unglaubliches geleistet: Ohne wie andere Parteien auf große Finanzen und Parteistrukturen vor Ort zurückgreifen zu können, managen wir jetzt den dritten Wahlkampf in Eigenregie. Die Ergebnisse in Europa und im Bund konnten sich sehen lassen! Wir gehen weiterhin davon aus, bei der Bundestagswahl über 5% erreicht zu haben und fordern eine zügige Bearbeitung durch den Wahlprüfungsausschuss des Bundestages und eine Neuauszählung. Für die anstehenden Kommunalwahlen blicken wir zuversichtlich nach vorne. Der neue Kreisverband wird auch hier für mehr Rückenwind sorgen.“

    Als Ziel nimmt sich der neue Vorstand vor, den weiteren Parteiaufbau durch neue Mitglieder und politisch-inhaltliche Arbeit zu forcieren. Aktuell etwa durch eine Kampagne gegen das Aachener Sonntagsöffnungsverbot für Kioske und die gigantischen Aufrüstungspläne der Bundesregierung.

    Auf dem Foto von links nach rechts:
    Rolf Wiesel (ehemaliger Leiter der VHS Düren), Anja Dohmen (Geschäftsführerin des KV), Katja Pustowka (Stellv. Vorsitzende), Nikolaus Andras (Schatzmeister), Amid Rabieh (Landesvorsitzender), Andrej Hunko, Eyüp Yildiz (Landesvorstand), Sylvia Gossani (Lehrerin), Manfred Böckem (Betriebsrat), Philipp Niemietz (Start-Up-Gründer). Es fehlt Felix Kreklow Rojas (Stv. Bundesvorsitzender des BSW Jugendverbands), der ebenfalls in den Kreisvorstand gewählt wurde.

  • Lokal-O-Mat zur Kommunalwahl 2025 in Aachen – Hier unsere ausführlichen Anworten zu den gestellen 30 Fragen

    Lokal-O-Mat zur Kommunalwahl 2025 in Aachen – Hier unsere ausführlichen Anworten zu den gestellen 30 Fragen

    Bevor Du den Lokal-O-Mat hier aufrufst und die Fragen beantwortest, solltest Du unbedingt die Antworten des BSW kennen 😉


    1. Abschaffung der Mietpreisbremse

    Die Stadt Aachen soll sich beim Land für die Abschaffung der Mietpreisbremse einsetzen.

    Antwort des BSW:

    In Zeiten von stark steigenden Mieten, Privatisierung, gravierender Altersarmut und Niedriglöhnen wird für viele Wohnen zum Luxus. Wir fordern die konsequente Anwendung und Verschärfung von Mietpreisregulierungen (Mietpreisbremse, ggf. städtischer Mietendeckel) und Maßnahmen gegen Spekulation.


    1. Fahrradwege

    In Aachen sollen mehr Fahrspuren für Autos in Fahrradwege umgewandelt werden.

    Antwort des BSW:

    Ein Ausbau der Fahrradinfrastruktur ist grundsätzlich zu begrüßen. Maßnahmen sollten jedoch sorgfältig und sachlich abgewogen werden – jenseits ideologischer Grabenkämpfe. Radfahrende brauchen sichere Wege, gleichzeitig muss die Erreichbarkeit für den Autoverkehr erhalten bleiben.


    1. Konsum von Cannabis

    Aachen soll auf allen städtischen Großveranstaltungen den Konsum von Cannabis verbieten.

    Antwort des BSW:

    Cannabis ist derzeit eine legale, und regulierte Droge, ebenso wie Alkohol oder Tabak. Ein generelles Verbot auf allen Großveranstaltungen lehnen wir daher ab. Geltende Regelungen bzgl. Kinder- und Jungendschutz (KCanG, Rauchverbotszonen etc.) sind ausreichend.


    1. Kostenfreie Menstruationsartikel

    Aachen soll Menstruationsartikel in öffentlichen Gebäuden der Stadt kostenfrei zur Verfügung stellen.

    Antwort des BSW:

    Wir sind weder grundsätzlich dafür noch dagegen – Kosten und Nutzen müssen abgewogen werden. Wir befürworten ein landesweites Förderprogramm für Kommunen, die bereits Pilotprojekte durchgeführt und durch belastbare Daten einen positiven, verhältnismäßigen Effekt nachgewiesen haben.


    1. Verkaufsoffene Sonntage

    Es soll weniger verkaufsoffene Sonntage in Aachen geben.

    Antwort des BSW:

    Das aktuelle Konzept der Stadt zu verkaufsoffenen Sonntagen ist gut und nicht überbordend. Generell sollte der Sonntag allerdings ein Ruhetag bleiben. Seine weitere Aufweichung lehnen wir ab. Kioske sollten sonntags öffnen dürfen.


    1. Aufnahme von Geflüchteten

    Die Stadt Aachen soll mehr Geflüchtete aufnehmen, als rechtlich vorgeschrieben.

    Antwort des BSW:

    Die Aufnahme von Geflüchteten ist eine starke Belastung der kommunalen Mittel. Zudem herrscht in Aachen Wohnraummangel. Die gelingende Aufnahme von Geflüchteten, ihre Akzeptanz und ihre Integration in unsere Stadt, wird durch eine Überlastung gefährdet. Wir stehen für Realismus statt Wunschdenken.


    1. Grundsteuer

    Aachen soll die kommunale Steuer auf Grundbesitz (Grundsteuer) senken.

    Antwort des BSW:

    Die Grundsteuer in der aktuellen Form belastet normale Eigenheimbesitzer und Mieter übermäßig. Eine Neuberechnung und ein Belastungsmoratorium bis zur Senkung überhöhter Sätze sind notwendig. Gewerbliche und private Vermieter sollen Steigerungen nur in geringem Umfang an Mieter weitergeben dürfen.


    1. Abgabe auf leerstehende Gebäude

    Auf leerstehende Gebäude soll die Stadt eine Abgabe erheben.

    Antwort des BSW:

    Leerstehende Gebäude sind angesichts einer extremen Knappheit von bezahlbarem Wohnraum hoch problematisch. Wer nicht vermietet soll eine spürbare kommunale Ausgleichsabgabe zahlen müssen, die zur Schaffung oder Förderung zusätzlichen Wohnraums verwendet wird.


    1. 1€-Ticket

    Es soll in Aachen ein 1€-Tages-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr geben.

    Antwort des BSW:

    Unser mittelfristiges Ziel ist ein kostenfreier Zugang zum ÖPNV. Als wichtigen Schritt dahin sehen wir die Einführung eines 1-Euro-Tickets, um den Zugang zur Mobilität spürbar zu erleichtern und mehr Menschen zum Umstieg zu bewegen.


    1. Bundeswehr

    Die Bundeswehr soll auf städtischen Veranstaltungen für den Soldatenberuf werben dürfen.

    Antwort des BSW:

    Die Bundeswehr spielt eine wichtige und tragende Rolle in ihrer verfassungsrechtlichen Ausrichtung als Verteidigungsarmee. Die derzeitige „Kriegstüchtigkeitsbewegung“ bewerten wir jedoch als eine schleichende Militarisierung der Gesellschaft. Das lehnen wir strikt ab und fordern Friedfertigkeit.


    1. Kostenfreie KiTa-Betreuung

    Die Betreuung von Kindern in städtischen KiTas soll vollständig kostenfrei sein.

    Antwort des BSW:

    Prinzipiell befürworten wir eine kostenlose Bildung für alle. Die eigentlichen Probleme sind aber der Personalmangel und die Sicherstellung der Betreuungsqualität. Diese sollten vorrangig in Angriff genommen werden.


    1. Tempo 30

    In Aachen soll innerorts auf mehr Straßen Tempo 30 gelten.

    Antwort des BSW:

    Ein städtisches Verkehrskonzept muss die Bedürfnisse der Anwohner in den Mittelpunkt stellen und für mehr Sicherheit und Lebensqualität sorgen. Tempo 30 sollte dort gelten, wo es sinnvoll ist.


    1. Bezahlkarte für Geflüchtete

    Die Stadt Aachen soll eine Bezahlkarte für Geflüchtete einführen.

    Antwort des BSW:

    Wir sehen das Problem möglichen Missbrauchs, lehnen die Herabwürdigung von Bedürftigen aber ab, so wie die Bevormundung, die Bezahlkarten bedeuten. Zudem sind sie ein weiterer Baustein Richtung Gläserner Bürger und Bargeldabschaffung. Das löst keine Probleme, schafft aber neue, z.B. mehr Bürokratie.


    1. Pflegeeinrichtungen

    Mehr Pflegeeinrichtungen in Aachen sollen in kommunaler Trägerschaft sein.

    Antwort des BSW:

    Ausreichende und hochqualitative Pflege sicherzustellen ist aus unserer Sicht Aufgabe der Kommune, nicht nur privater oder religiöser Dienstleister. Pflegeeinrichtungen sollten nicht schutzlos den Diktaten der Wirtschaftlichkeit unterworfen sein.


    1. Videoüberwachung

    Es soll mehr Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen geben.

    Antwort des BSW:

    Statistiken zeigen, das Videoüberwachung keine Verbrechen verhindert und höchstens gelegentlich bei der Aufklärung hilft. Deshalb pauschal öffentliche Plätze zu überwachen ist ein Schritt, der uns näher an einen Überwachungsstaat bringt. Ursachenbekämpfung hat auch hier oberste Priorität.


    1. Klimaneutralität

    Die Stadt Aachen soll weiterhin das Ziel haben, bis 2030 klimaneutral zu werden.

    Antwort des BSW:

    Umweltschutz muss multidimensional gedacht werden. Knappe kommunale Gelder sollten in Projekte, die auch lokal einen Mehrwert bilden, investiert werden, wie für Artenschutz und eine grünere Stadt mit guter Luftqualität. Maßnahmen müssen dem Gemeinwohl dienen, nicht einem ideologischen Aktionismus.


    1. Regenbogenflagge am Rathaus

    Die Regenbogenflagge soll dauerhaft am Aachener Rathaus hängen.

    Antwort des BSW:

    Wir lehnen Diskriminierung in jeder Form ab. Die Flagge kann anlassbezogen am Rathaus gezeigt werden. Da sie jedoch ideologisch aufgeladen ist, sprechen wir uns gegen ein pauschales Hissen aus.


    1. Gewerbesteuer

    Die Stadt Aachen soll die Gewerbesteuer senken.

    Antwort des BSW:

    Deindustrialisierung bekämpft man nicht mit Steuersenkungen. Unsere Unternehmen leiden an schwindenden Geschäftsmöglichkeiten auf Grund einer konfrontativen Außenpolitik, Nachwirkungen der überzogenen Corona-Maßnahmen, zu hohen Energiekosten und ausufernder EU-Bürokratie.


    1. Sozialer Wohungsbau

    Beim Neubau von Wohnungen soll ein höherer Anteil für sozialen Wohnungsbau vorgesehen werden.

    Antwort des BSW:

    Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Aachen ist ein massives Problem. Wir wollen den sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau massiv ausweiten. Die städtischen Wohnungsbauaktivitäten müssen gestärkt werden, insbesondere durch die Stärkung der GEWOGE.


    1. Tablets für Schulen

    Die Stadt Aachen soll eigene Mittel für weitere Tablets an Schulen bereitstellen.

    Antwort des BSW:

    Wir brauchen nicht mehr Tablets an den Schulen, sondern bessere Konzepte, wie unsere Kinder echte Medienkompetenz erwerben – Kreativität und kritisches Denken. Die Digitalisierung der Bildung ohne Rücksicht auf die empirische Datenlage und in enger Zusammenarbeit mit IT-Konzernen sehen wir kritisch.


    1. Erinnerung an NS-Verbrechen

    Die Stadt Aachen soll lokale Projekte fördern, die an die Verbrechen des Nationalsozialismus erinnern.

    Antwort des BSW:

    Die Zeit des Nationalsozialismus ist das dunkelste und beschämendste Kapitel der deutschen Geschichte und gehört als solches fest verankert in unsere Erinnerungskultur. Lokale Projekte haben den Vorteil, dass sie auf die lokalen Geschehnisse eingehen und so besondere Nähe der Vergangenheit schaffen.


    1. Abgabe auf Einwegverpackungen

    Die Stadt Aachen soll eine Abgabe für Einwegverpackungen in der Gastronomie einführen.

    Antwort des BSW:

    Eine pauschale Abgabe auf Einwegverpackungen trifft vor allem Menschen mit wenig Geld und kleine Gasto-Betriebe, wohingegen Menschen mit höheren Einkommen eine solche Abgabe ignorieren können. Stattdessen sollten andere Anreize zur Müllvermeidung geschaffen werden.


    1. Parkplätze in der Innenstadt

    Aachen soll mehr Parkplätze in der Innenstadt schaffen.

    Antwort des BSW:

    Mehr Parkplätze allein würden die Innenstadt nicht beleben. Stattdessen braucht es ein umfassendes Konzept, das es Menschen ermöglicht, außerhalb zu parken und die Innenstadt schnell und günstig zu erreichen. Genau hier setzen wir an.


    1. Private Solaranlagen

    Die Stadt soll den Bau von privaten Solaranlagen stärker finanziell fördern.

    Antwort des BSW:

    Alternative Energiekonzepte sind wichtig. Wir halten die aktuell bestehende Förderung von PV-Anlagen und Solarthermie für einen ausreichenden Anreiz und würden zusätzliches Geld lieber in allgemeine ökologische Projekte investieren.


    1. Gebetsräume

    In öffentlichen Gebäuden der Stadt soll es Gebetsräume geben.

    Antwort des BSW:

    Wo ein solcher Raum problemlos umsetzbar ist, gerne. Bei Gebäuden, die jetzt schon unter Platzmangel leiden, sind andere Dinge wichtiger. Ein solcher Raum sollte aber neutraler als „Raum der Stille“ konzeptualisiert werden: ob er der Entspannung dient, der Meditation, oder dem Gebet.


    1. Gemeinnütze Arbeit für Bürgergeld

    Das Jobcenter Aachen soll Empfängerinnen und Empfänger von Bürgergeld zu gemeinnütziger Arbeit verpflichten.

    Antwort des BSW:

    So undifferenziert ergibt die Forderung wenig Sinn und droht, reine Symbolpolitik zu sein, schlimmstenfalls eine Art Zwangsarbeit. Wir bezweifeln, dass bei verpflichtender Arbeit viel Gemeinnutzen entsteht. Denkbar wäre aber das freiwillige Angebot, ggf. mit einem verpflichtenden „Reinschnuppern“.


    1. Flächenbegrünung

    Für jede neu bebaute Fläche in Aachen soll verpflichtend eine gleichgroße Fläche begrünt werden.

    Antwort des BSW:

    Wir befürworten eine stärkere Begrünung der Stadt, Entsiegelung und „Bäche ans Licht“. Die obige Forderung halten wir allerdings für zu unflexibel. Wir brauchen kreativere Ideen, die mehr bringen.


    1. Veganes Essen

    In allen öffentlichen Kantinen der Stadt soll verpflichtend auch veganes Essen angeboten werden.

    Antwort des BSW:

    Wir befürworten gesundes, ausgewogenes Essen in städtischen Kantinen. Eine vegetarische Option sollte stets angeboten werden. Eine verpflichtende vegane Option sehen wir kritisch – das Angebot einer eigenständigen veganen Option sollte je nach Umfang der Nachfrage vor Ort entschieden werden.


    1. Waffenverbotszonen

    In Aachen soll es Waffenverbotszonen geben.

    Antwort des BSW:

    Waffenverbotszonen sind sinnlose Symbolpolitik. Es gibt keine Beweise dafür, das solche Zonen Gewaltverbrechen reduzieren. Viel wichtiger ist die Bekämpfung der Ursachen für die steigenden Gewaltakte (z.b. Armut, Psychische Probleme) und ein sinnvoll durchdachtes Sicherheitskonzept.


    1. Schutzräume für Frauen

    Die Stadt soll weitere Schutzräume für Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, einrichten.

    Antwort des BSW:

    Mit 70,5 Prozent sind die überwiegende Zahl der Opfer Häuslicher Gewalt Frauen und Mädchen. Schutzräume sind nach wie vor Mangelware. Deshalb wollen wir zusätzliche Mittel für den Ausbau von Schutzeinrichtungen und Hilfsnetzwerken in Aachen bereitstellen.

  • Kirill Karasev – Spitzenkandidat des BSW für den Rat der Stadt Aachen und unser Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters

    Kirill Karasev – Spitzenkandidat des BSW für den Rat der Stadt Aachen und unser Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters

    Hier eine Auswahl von Berichten über unseren Spitzenkandidaten Kirill, den wir auf diese Position gewählt haben, weil er wirklich spitze ist.


    22.08.2025 – AZ-Wahlforum
    „Warum sollte man Sie wählen, Herr Karasev?“

    17.08.2025 – WDR Kandidat:innencheck
    Kirill Karasev

    08.08.2025 – Aachener Nachrichten
    Wie Kirill Karasev zum ersten großen Sprung des BSW ins Rathaus ansetzen will


    Plakat kirill

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